Vielleicht kennen Sie das
Sie fühlen sich innerlich oft falsch, fremd und verunsichert.
Sie haben Muster in Ihren Beziehungen erkannt – und wiederholen sie immer wieder.
Sie sind erschöpft, können aber nicht wirklich zur Ruhe kommen.
Therapie – für wen und wie
Ich biete Therapie an für Menschen, die
- an einem Wendepunkt in ihrem Leben stehen oder inmitten einer Krise sind
- sich resigniert, belastet und ohne Freude fühlen
- von Ängsten heimgesucht sind
- gerade unter Kontaktproblemen, zwischenmenschlichen Konflikten, Trennungen, u. ä. leiden
- vor Zorn fast platzen, aber immer höflich und brav sind
- sich verbundener und lebendiger fühlen wollen
- Lust darauf haben, sich neu zu entdecken und neu auszuprobieren
- den Raum brauchen, aktuelle Probleme in Ruhe zu klären
- sich ein tieferes, befriedigenderes Leben wünschen
- erfüllende Beziehungen mit anderen Menschen eingehen wollen
- ein gutes Selbstgefühl entwickeln wollen
Der Körper als Brücke
Neben all seinen anderen Aufgaben dient unser Körper immer auch als Brücke: zum Erleben, zum nächsten Impuls, zum Ausdruck und zum Erlernen neuer Fähigkeiten.
Gerade wenn sich unsere Gedanken im Kreis bewegen, kann der Körper uns neue Wege aufzeigen und Tore öffnen – im eigenen Tempo, im gemeinsamen Raum.
Ich arbeite körperorientiert und trauma-informiert. Veränderung entsteht nicht nur durch Verstehen, sondern durch neue Erfahrungen – im Körper, im Moment, in der Beziehung.
Daniel Holbach
Ich bin Heilpraktiker für Psychotherapie und arbeite seit 2019 in eigener Praxis in Friedrichshain. Jahrgang 1979, seit 2005 in Berlin – beruflich begann ich als Software-Entwickler in Open-Source-Communities.
Ich kenne die schnelllebige Arbeitswelt, das Funktionieren auf Verschleiß, und den Weg zurück zu sich selbst. Deshalb begleite ich diese Arbeit mit echtem Interesse – nicht nur beruflich.
- Heilpraktiker für Psychotherapie (2017)
- Somatic Experiencing® Practitioner – ordentliches Mitglied SE Deutschland e.V.
- Körperorientierte Psychotherapie – 4-jährige Ausbildung
- Kandidaten-Mitglied DGK & EABP
- Regelmäßige Supervision, Intervision & Selbsterfahrung
Wie eine Sitzung abläuft
Wir sprechen – und wir können auch der Geschichte des Körpers folgen. Vieles davon geschieht im Sitzen, die Augen dürfen dabei offen oder geschlossen sein. Manchmal stehen wir auf für ein kleines Experiment: etwas zur Erdung, eine Bewegung. Und manchmal erkunden wir, was sich im Körper verändert, wenn Sie in einem bestimmten Zustand sind. Wenn Sie zum Beispiel zwischen zwei Möglichkeiten schwanken – was geschieht innerlich, wenn Sie „bleiben" durchspielen? Und was, wenn Sie „gehen" durchspielen?
Berührung ist in meiner Arbeit heute kein Schwerpunkt – und sie geschieht immer nur, wenn Sie es möchten. Manchmal ist sie eine unterstützende Geste, eine Hand auf dem Arm. Manchmal biete ich Widerstand an, wenn Sie den Impuls haben, etwas wegzuschieben, damit die Bewegung zu Ende gehen kann. Und wenn Sie das nicht möchten, ist das vollkommen in Ordnung – es wird nichts an unserer Arbeit ändern.
Wenn wir mit Angst, Trauma oder anderen belastenden Zuständen arbeiten, schauen wir auf die Anspannung, die im System steckt – behutsam und in kleinen Schritten. Die Grundlage dafür sind Ressourcen, Orientierung und Erdung. Von dort aus lässt sich viel leichter an das herangehen, was gerade schwierig ist.
Es wäre nicht richtig, versprechen zu wollen, dass der Prozess immer angenehm und immer sanft ist. Es kann passieren, dass wir es mit einer größeren Welle von Ladung zu tun haben, als erwartet – ein Moment, in dem Sie sich etwas überwältigt oder wie abgeschnitten fühlen. Auch damit arbeiten wir: Wir üben, wieder herauszufinden, und nehmen uns Zeit, das Erlebte zu landen und zu integrieren. Genau das gibt Sicherheit für Situationen außerhalb des Therapieraums. Ein Bild aus meiner SE-Ausbildung beschreibt das gut: Dann versuchen wir, die Welle zu reiten.
Mir ist wichtig, dass die Arbeit praktisch bleibt und zu Ihrem Alltag passt – damit Sie zwischen den Sitzungen leicht daran weiterarbeiten können: ein Tagebuch, ein Brief an sich selbst oder an einen jüngeren Anteil, ein Wochenplan. Je nachdem, was Sie gerade brauchen. Vieles von dem, was wirklich zählt, geschieht zwischen den Sitzungen.
Wie ich arbeite
Wenn Sie mögen, hier etwas ausführlicher – worum es bei Körperpsychotherapie, Somatic Experiencing® und der Arbeit mit inneren Anteilen geht. Zu zwei Themen habe ich Artikel geschrieben, zu zweien gibt es eine ausführliche Seite – die Links finden Sie im jeweiligen Abschnitt.
Und wenn es nicht um Heilbehandlung geht?
Für Anliegen, die nicht unter Heilbehandlung fallen – Klarheit und nächste Schritte.
Zum Coaching-AngebotGut zu wissen
Menschen jeden Alters, jeden Geschlechts, jeder sexuellen Identität und Herkunft sind willkommen.
Ich bin als Heilpraktiker für Psychotherapie tätig (§ 1 Abs. 3 HeilprG) – nicht als approbierter Psychotherapeut.
Psychotherapie, die von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen wird, hat oft einen recht langen Vorlauf und einen Genehmigungsprozess. Eine Diagnose mit Krankheitswert muss festgestellt und bestätigt werden. In unserem Setting ist das in dieser Form nicht nötig – wir können gleich anfangen.
Solange Sie die Sitzungen selbst tragen, wird auch keine Diagnose an eine Krankenkasse gemeldet. Für manche Menschen spielt das eine Rolle, etwa mit Blick auf eine Berufsunfähigkeitsversicherung oder eine spätere Verbeamtung.
In einer akuten Krise oder bei unmittelbarer Lebensgefahr wenden Sie sich bitte sofort an den Notruf oder an eine Krisenstelle. Die wichtigsten Nummern habe ich hier zusammengestellt:
Notfall- und KrisennummernHäufige Fragen
Neugierig, ob wir zusammenpassen?
Melden Sie sich gerne – wir finden in einem kostenlosen Erstgespräch heraus, ob wir zusammenarbeiten könnten.
Anfahrt & erster Kontakt
