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methode

Körperpsychotherapie

Körper und Geist zusammenbringen — über Erdung, Bewegung, Atem und Körperbewusstsein. So wird der Prozess zur unmittelbaren Erfahrung.

Als Menschen sind wir kognitive Wesen, und doch erleben wir unsere Welt zuallererst durch den Körper. Unsere Sinnesorgane teilen uns nicht nur ständig mit, was sie wahrnehmen; wir haben oft auch ein direktes „Bauchgefühl", wir fühlen, wie unser Stand gerade ist, oder wir spüren, ob uns gerade etwas zu nahe kommt. Neben all seinen anderen Aufgaben dient unser Körper also immer auch als Brücke: zum Erleben, zum nächsten Impuls, zum Ausdruck und zum Erlernen neuer Fähigkeiten.

Gerade wenn sich unsere Gedanken im Kreis bewegen oder wir schon alles durchdacht haben und das Gefühl haben festzustecken, kann der Körper uns neue Wege aufzeigen und Tore öffnen. Die Arbeit mit dem Körper ist häufig viel unmittelbarer, als wenn wir in der Psychotherapie ausschließlich auf der verbalen und kognitiven Ebene bleiben.

Im Verlauf des Prozesses können wir lernen, genauer hinzuspüren, uns verbundener mit unserem Körper zu fühlen, sicherer zu werden und nach und nach unserem Körper wieder mehr zu vertrauen — aus seiner Weisheit und Kraft zu schöpfen und so vollständiger wir selbst zu werden.

Die Körperpsychotherapie hat eine lebendige, reichhaltige Tradition und gibt uns vielfältige Möglichkeiten, direkt mit Atmung, Erdung, Zentrierung, Stabilisierung, Körperhaltung und Interaktion zu arbeiten. So entsteht durch Wahrnehmungsübungen, Ausdrucks- und Bewegungsarbeit, Inszenierungen und kreative Prozesse ein Feld für direkte, spürbare, ganzheitliche und lebendige Erfahrungen im Umgang mit sich selbst und anderen.

weiterführend
How to Befriend Challenging Parts of Yourself in Therapy

Ein Artikel (auf Englisch) über die Arbeit mit inneren Anteilen — wie wir herausfordernde Teile unserer Persönlichkeit kennenlernen und integrieren können.

Praxis für Körperpsychotherapie · Daniel Holbach
Lenbachstraße 16, 10245 Berlin-Friedrichshain
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